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Kirchengebäude in der Pfarrei St. Martin Aystetten

Neue Ortskirche St. Martin

Neue KircheDie neue Martinskirche wurde am 8. Mai 1966 von Bischof Josef Stimpfle eingeweiht. 1988 beschloss die Kirchenverwaltung die Renovierung und einen teilweisen Umbau. Der etwas düster wirkende Betoncharakter wurde aufgegeben zugunsten einer hellen, warmen Atmosphäre. Auffallend sind hierbei die künstlerischen Arbeiten von Bruder Benedict Schmitz, die in den farbigen Glasfenstern und dem großen Altarmosaik gipfeln.

Mit viel Eigenleistung der Aystetter Bürger schaffte die Kirchenverwaltung zusammen mit Architekt Reitmayer, der für die Baukörpersanierung verantwortlich war, einen großartigen Umbau, der unsere Ortskirche zu einem weithin beachteten Vorbild für die Sanierung von Betonkirchen macht.

Am 8. Mai 1990 nahm Bischof Josef Stimpfle die erneute Weihe des Gotteshauses vor. Er beschrieb die Umgestaltung der Kirche mit dem Satz: "Nach jedem Karfreitag kommt Ostern".

 
Alte Ortskirche St. Martin

Alte KircheDie über dem Ziffernblatt der Kirchturmuhr prangende Jahreszahl 1566 verweist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht auf das Baujahr der Kirche, denn Kunsthistoriker datieren den älteren Teil des Baus bis ins 15. Jahrhundert zurück. Und auch die erste urkundliche Erwähnung Aystettens 1428 verzeichnet einen Pfarrer und lässt somit auf das Vorhandensein einer Kirche schließen.

Etwa um 1730 begann eine bauliche Erweiterung, bei der das Kirchenschiff erhöht und um etwa 5m nach Westen verlängert wurde.

Eine teilweise Erneuerung der Innenausstattung erfolgte Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Neugestaltung des großen Altargemäldes, welches die berühmte Mantelteilung des Pfarrpatrons St. Martin zeigt, wurde bei dem renommierten süddeutschen Künstler Prof. Gebhard Fugel in Auftrag gegeben.

Aufgrund der stetig wachsenden Einwohnerzahl nach dem Zweiten Weltkrieg war der Bau einer neuen Kirche unumgänglich. Als dieser 1966 vollendet war, wurden die Gottesdienste in der Alten Kirche eingestellt und das Gebäude sollte abgerissen werden. Der damalige Kirchenpfleger Max Rindle konnte dies allerdings verhindern und es gelang sogar, das Gotteshaus durch eine Sanierung (1977-1980) wieder für Gottesdienste zu beleben.

Eine abermalige Renovierung musste 2008 in Angriff genommen werden, da wegen morscher Balken im Dachstuhl die Gewölbedecke einsturzgefährdet war. Die dafür notwendigen Gelder von rund 155.000,- € konnten Dank verschiedener Zuschüsse sowie großzügiger Spenden von Aystetter Bürgern und Vereinen schnell zusammengebracht werden.

Seit Mai 2009 steht das Gotteshaus wieder für kirchliche Feiern offen. In der alten Kirche werden aktuell vor allem Maiandachten, manchmal auch Hochzeiten gefeiert.

Die Pfarrei ist auch zukünftig auf die Spendenbereitschaft der Aystetter angewiesen, da für die Alte Kirche kein Personal oder Geld für den Unterhalt zur Verfügung gestellt wird. Die Reinigung übernehmen seit 4 Jahren Ehrenamtliche und gewährleisten so die weitere Nutzung.

 
Haus St. Martin - Pfarrzentrum

Pfarrzentrum 03Anschrift Haus St. Martin

Martinsplatz 4
86482 Aystetten

Hausmeister & Mesner:
Stefanie und Alexander Durz, Telefon: 0152 / 24203021

Terminvereinbarung & Belegung:
Max Rindle, Telefon 0821 / 48 75 46 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Küche:
Sandra Hofmann Tel. 0821 / 48 27 67


Das Haus St. Martin im Pfarrzentrum hat neben kirchlichen Aufgaben einen wichtigen Anteil am gesellschaftlich-kulturellen Leben der Gemeinde.

Für die Aktivitäten der Pfarrgemeindebürger stehen folgende Räumlichkeiten zur Verfügung, die bei Bedarf bewirtschaftet werden.

  • 3 Jugendräume mit separaten Nebenräumen, WC und Teeküche. (Ministrantengruppe, Chor "vitamin-C", Teeküche, Krabbel- und Maxigruppe)
  • Nebenräume (Soldatenkameradschaft, Musik- und Bewegungsunterricht mit Instrumentallehre)
  • Großer Saal bis 200 Personen, Bühne und Bewirtung
  • Blauer Saal bis 60 Personen, Selbstbedienung oder Bewirtung (Kirchen- und Kinderchor, Theatergruppe "Hebebühne", Tanzkreis für Erwachsene, Spieleabende, Weihnachtsfeiern, Seniorennachmittage und Seniorenturnen, pfarrliche Veranstaltungen, Sitzungen der kirchlichen Organe, Treffen der Marianischen Kongregation, Treffen des Kneipp-Vereins, Yoga und Gymnastik, Arztvorträge und Veranstaltungen der Kreisvolkshochschule)